Exkursion Helmholtz-Zentrum Berlin

Seit dem Stromausfall im Süden Berlins im September befindet sich das BESSY II Synchrotron im Shutdown. Glück für uns, denn dadurch konnten wir an einer eine privaten Führung teilnehmen.


Wie funktioniert BESSY II?

In BESSY II erzeugt eine Elektronenquelle Elektronen. Auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, gelangen sie in den Speicherring. Zahlreiche Magnete zwingen die Teilchen auf die ringförmige Bahn. Wenn die Elektronen einen der Undulatoren passieren, werden sie auf einen Slalomkurs gezwungen. Dabei geben die Elektronen Energie in Form von Synchrotronstrahlung ab. Diese Synchrotronstrahlung wird über Strahlrohre zu den Experimentierstationen geführt, wo sie Forscherinnen und Forscher für ihre Experimente nutzen.

Die Führung

im kleinen inneren Synchrotron Ring sitzt die Elektronenquelle. Hier werden die Elektronen beschleunigt und dann in den äußeren Speicherring eingespeist.

Ein Blick auf die Monitore in der Steuerzentrale. Knapp 600kW im Shutdown Betrieb. Der Speicherring verbraucht im Betrieb über 2MW.

Hier kommt das Strahlrohr aus dem Synchrotron Ring und geht in den Speicherring über.

Elektromagnete zwingen die Elektronen in eine Kreisbahn.

Vakuumpumpen halten das Vakuum im Speicherring aufrecht

Im Undulator müssen die Elektronen Slalom laufen und geben dabei Photonen ab, die Synchrotronstrahlung. Diese weiche Röntgenstrahlung wird dann für die verschiedenen Experimente über die Beamlines aus dem Speicherring herausgeführt. Die Elektronen verbleiben im Speicherring.

Ein Blick in die Versuchshalle. Oben Links kommt das Strahlrohr an und landet im Experimentenaufbau

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